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In dieser Rubrik wollen wir Ihnen jeden Monat ein neues Feuerwehrbuch vorstellen.
Das Buch des Monats April ist:
Die Dreiteilung des
Löschangriffs
Das Buch ist 1935 erschienen.
Es ist ein Leitfaden für die Ausbildung des Einheitsfeuerwehrmanns und gibt praktische Hinweise für die Einsatzführung. Mit Einheitsfeuerwehrmann ist gemeint, dass ein Feuerwehrmann alle Tätigkeiten bei der Bekämpfung von Bränden wahrnehmen kann und nicht wie früher nur als Steiger im Umgang mit Leiter oder als Bedienmann nur den Umgang mit der Handdruckspritze beherrscht.
Das sogenannte Nummernsystem, bei dem jede Arbeit an einem Geräte mit einer Nummer bezeichnet war, war sehr unpraktisch, da nicht die Männer nur an ihrem Geräte ausgebildet wurden und bei Personalmangel an anderen Geräte nicht wussten welche Handgriffe sie zu tätigen haben. Mit der Dreiteilung des Löschangriffs wurde das anders. Der Brandort wurde in drei Bereiche getrennt und dem Angriffs-, Schlauch- und Wassertrupp zugeordnet.
Einer großen Bedeutung misst der Autor auch der verstärkten Anwendung des Innenangriffs und Abkehr vom üblichen nur von außen Löschen zu.
Man kann durchaus behaupten, dass mit der Dreiteilung des Löschangriff die Grundlage für unsere heutigen Dienstvorschriften gelegt wurde.
Verfasst wurde es vom Provinzialfeuerwehrführer der Provinz Hannover, Walter Schnell.